WKS-Training

Modell nach Willem Kleine Schaars WKS

Dieses Modell steht  für Wertschätzung, Kommunikation und Selbstbestimmung (Autonomie). Menschen werden auf der Grundlage von Gleichberechtigung begleitet und in ihren Fragestellungen in einem klaren Vorgehen unterstützt.

In der Begleitung von Menschen sind wir immer mit zwei Haltungen konfrontiert. Eine verstehende und eine strukturierende und reglementierende Seite. Im Alltag übernehmen wir beide Seiten der Begleitung. Im WKS-Modell werden diese Rollen systematisch getrennt. Zwei Personen, Alltags- und Prozessbegleitung unterstützen Klienten auf dem Weg zu mehr Selbstbestimmung. In der Arbeitsweise werden keine Lösungen vorgegeben, sondern der Mensch wird auf dem Weg begleitet, eigene Lösungen zu finden.

 

Die WKS-Trainings richten sich an Personen, die in verschiedenen Funktionen in Wohngruppen, Wohngemeinschaften, Werk- und Tagesstätten für Menschen mit Behinderung sowie in Schulen und Beratungsstellen, in der Psychiatrie und Altenarbeit tätig sind. Es können alle Führungsebenen in diese Modell eingebunden werden.

In den Trainings wird interaktiv gearbeitet und anhand von Praxisbeispielen, Videos und Videoanalysen die Grundlagen mit den TeilnehmerInnen erarbeitet. In den Trainings wird konkret an die jeweilige Praxissituation angeknüpft.

In den erschienen Büchern und Aufsätzen wird das Modell vertieft beschrieben. Über Praxiserfahrungen können weitere Informationen über den Begründer (Willem Kleine Schaars) oder mich eingeholt werden.

WKS-Trainings werden nur von WKS-Lizenztrainer durchgeführt. Die Lizenztrainer haben jahrelange Praxiserfahrung und haben das Modell in der Praxis implementiert.

WKS-Trainer

Willem Kleine Schaars www.kleineschaars.com
Klaus Limberg limberg@bluewin.ch

Bücher und Aufsätze:

Appel, Marja, Kleine Schaars, Willem, Anleitung zur Selbständigkeit, Juventa Verlag, 3. Auflage 2006
Kleine Schaars, Willem, Durch Gleichberechtigung zur Selbstbestimmung, Juventa Verlag, 2. Auflage 2006
Kleine Schaars, Willem, Peterreit, Peter, in Geistige Behinderung 3/04, 43. Jg.
Kleine Schaars, Willem, Peterreit, Peter, in Orientierung, 3/2006
Ammann, Prof. Dr., Wiebke, Fachhochschule Hannover, Rezension: Anleitung zur Selbständigkeit, sozialnet 05.10.2007

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Überbehütung und Überforderung

Überbehütung

Entwicklung findet statt, wenn eine Balance zwischen Überbehütung und Überforderung gefunden wird.

Überforderung tritt auf, wenn Klienten ihr Handeln nicht mehr überblicken können.

Bei der Überbehütung greifen BetreuerInnen in den Freiraum und das persönliche Können (persönlicher Rahmen, rotes Feld) von Klienten ein.

Sowohl die Überbehütung als auch die Überforderung schränken die Selbstbestimmung ein.

Überforderung